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Mit Perlenweben zu einer entspannten Auszeit

27. März
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Sept.

Perlenweben ist ein kreatives und zugleich auch etwas meditatives Hobby, das einen entspannenden Ausgleich am Feierabend bieten kann.


Für manche Neulinge wird Perlenweben sogar schnell zu einer richtigen Leidenschaft, denn es kann regelrecht süchtig machen. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt, da man die kleinen Perlen auf alle nur erdenklichen Arten zusammensetzen und kombinieren kann. Von der Schmuckherstellung über Taschen- und Fensteranhänger bis hin zu aufwändigen Verzierungen von Mobiliar und Wänden ist mit Rocailles in unterschiedlichen Größen vieles möglich.


Das Besondere daran: Dadurch, dass man mit den gleichförmigen Perlen arbeitet und immer wieder die gleichen Arbeitsschritte wiederholt, kommt man in eine Art meditativen Zustand, der vielen Menschen dabei hilft, vom stressigen Alltag abzuschalten.


Da die Arbeit mit den oft winzigen Perlen aber auch Geduld und Präzision erfordert, kann man auf das fertige Schmuckstück am Ende zu Recht stolz sein.


Basics beim Perlenweben: Das sind die Grundtechniken


Die drei beliebtesten Methoden beim Perlenweben sind wohl Brick Stitch oder auch Ziegelsteinstich, Peyote Stitch und Loom Weaving. Die Techniken eignen sich je nach ihren Eigenschaften für unterschiedliche Projekte. Manche Rocailles-Fans haben aber auch eine Vorliebe für eine dieser drei Webarten und konzentrieren sich auf diese.


  • Brick Stitch: Wie der Name schon sagt, werden die Perlen hier versetzt wie Ziegelstein-Reihen bei einem Häuschen aufeinander gereiht. Man arbeitet sich horizontal Reihe für Reihe nach oben und webt die Rocailles der neuen Perlenreihe jeweils auf die Zwischenräume der Rocailles der Reihe darunter. In der Variante Double oder Two Drop Brick Stitch werden jeweils zwei Perlen übereinander gestapelt und dann in doppelten Reihen wie gewohnt versetzt verwebt. Anhänger oder Schmuckstücke, die man mit Brick Stitch webt, sind zwar biegsam, aber deutlich fester als solche, die man mit der Peyote-Technik herstellt.


Perlenweben: Der Schneemann-Anhänger links wurde mit Brick Stitch gewebt, in den untersten beiden Reihen mit Double Brick Stitch. Das begonnene Armband rechts wurde im Odd Count Peyote Stitch gewebt.
Perlenweben: Der Schneemann-Anhänger links wurde mit Brick Stitch gewebt, in den untersten beiden Reihen mit Double Brick Stitch. Das begonnene Armband rechts wurde im Odd Count Peyote Stitch gewebt.
  • Peyote Stitch: Optisch sieht das Ergebnis beim Peyote Stitch am Ende ähnlich aus wie beim Brick Stitch, doch die Art zu weben ist eine ganz andere. Hier arbeitet man sich senkrecht rauf und runter und fügt immer in jeder zweiten Reihe eine Perle hinzu, um am Ende ebenfalls versetzte Perlenreihen zu haben. Innerhalb des Peyote Stitch wird noch unterschieden, ob es sich um Even Count Peyote Stitch mit einer geraden Anzahl an Perlenreihen handelt oder um Odd Count Peyote mit einer ungeraden Anzahl an Reihen. Bei letzterem ist eine zusätzliche Technik nötig, um am Ende einer Reihe die Richtung zu wechseln. Das Ergebnis beim Peyote Stitch ist weicher als beim Brick Stitch und eignet sich gut für Armbänder oder andere Zierbänder.


  • Loom Weaving: Für Armbänder ist auch das Loom Weaving sehr gut geeignet. Anders als bei den beiden anderen Webarten benötigt man für dieses einen kleinen Webstuhl*, in den man die Fäden einspannt.


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    Zwischen diese webt man dann anschließend die Rocailles. Auch das optische Ergebnis unterscheidet sich von Brick und Peyote Stitch, da die Perlen hier alle parallel sowohl seitlich als auch untereinander verlaufen.


Nahaufnahme eines Armbands aus Peyote Stitch Perlen
Loom-Armbänder in bunten Farben: Hier verlaufen die Perlen parallel.

Jede Technik hat ihre eigenen Vor- und vielleicht auch Nachteile. Im Laufe der Zeit finden die meisten ihren eigenen Favoriten.


Egal welche Technik bevorzugt wird: Viele arbeiten gerne mit Perlenmustern. Diese bestehen aus Wordchart, Perlenlegende und Perlengrafik.





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